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TRAILTICKER 02 - 2019

Trail- und Ultrarunner sind ein sehr kreatives Völkchen.

Im Straßenlauf dominieren die Zahlen: 5, 10, 21, 42 – und die Routenführung wird dem untergeordnet. Da läuft man schon mal kilometerlang durch uninteressante Gewerbegebiete, Straßenzüge oder „Pendelstrecken“. Macht nichts, Hauptsache am Ende stimmt die Strecke bis auf den Millimeter.

Da geht es den Trail- und Ultraläufern eher um die Strecke selbst. Am besten ist es, wenn die Strecke eine ganz klare Logik hat: Um einen Gebirgsstock herum wie beim Zugspitz Ultratrail, Großglockner Ultratrail, beim Ultra Trail du Mont Blanc oder bei der Ultra Tour Monte Rosa. Um Seen herum wie beim Tahoe 200. Entlang von Gebirgszügen wie bei der L’Echapée Belle oder beim Massanutten Mountain Trail. Quer über eine Insel wie beim Transgrancanaria oder bei der Diagonale des Fous. Da darf die Strecke auch gerne mal 51km oder 101,2 Meilen lang sein. Macht nichts!

Aber noch mehr zeigen Trail- und Ultrarunner ihre Kreativität, wenn es um neue Rennformat…

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