Stunde Null. Oder: Ich habe eine Entscheidung getroffen.

 von Erik



Wütend.


Ich bin wütend.


Auf mich selbst.


Enttäuscht von meinen Leistungen, verärgert über mein Verhalten.


Am Sonntag war Heidelberger Halbmarathon. Und ich war dabei. Im Ziel mit 1:29:17.

Das Ergebnis ist: Gut.

Nicht schlecht, aber auch nicht sehr gut und schon gar nicht super.


Gehofft hatte ich auf unter 1:25, mindestens aber 1:27.


Wenn man dann gefragt wird, wie es war, sagt man Sachen wie: Ja, schon ganz ok. Nicht ganz was ich wollte, aber es war ja auch sehr warm und fast alle sind diesmal langsamer gewesen. Und außerdem habe ich über ein Jahr Ultra trainiert, da wird man halt langsamer. Und seit zwei, drei Wochen habe ich mich auch nicht wirklich gut gefühlt. Müde Beine und schlapp. Von daher alles in allem in Ordnung. Die Zeit ist erklärbar und war vielleicht zu erwarten.

Blablablablablabla.

Mag alles sein. Und ich habe ja auch vernünftig trainert. Einerseits.


Es gibt aber auch noch ein Andererseits.

Andererseits habe ich nämlich, nachdem ich vor dem Transgrancanaria endlich mal halbwegs auf knapp unter 75kg abgenommen hatte, es mir gutgehen lassen und mir wieder über zwei Kilo angefressen. Saudoof!! Man kann ja mal über die Stränge schlagen, aber so viel ist völlig bescheuert und unnötig. Vor dem Heidelberger HM mußte ich nun mühsam und viel zu knapp vor dem Rennen wieder etwas abnehmen. Macht natürlich wenig Sinn...

Andererseits habe ich von den vielen Dingen, die ich mir vor Monaten vorgenommen hatte, viele nicht eingehalten. Ich habe nicht regelmäßig Stabis gemacht. Nicht Schnellkrafttraining, nicht Faszientraining und Dehnung. Und ich habe über tausend nebensächliche Dinge rumpalavert und die wichtigen vernachlässigt. Zum Beispiel einen guten, professionellen Trainingsplan schreiben.


Und welches Ergebnis kommt dann heraus: Ein Gutes.

Und Gut paßt zur Zeit nicht für mich. Ich will mehr. Ich will Super!!


Deshalb habe ich die Entscheidung getroffen, daß heute Tag Null ist.

Ab sofort werde ich einiges anders machen.

Der Hauptgrund, warum bisher alles so lief, wie es lief ist: Mangelnde KONSEQUENZ.

Ich werde deshalb ab heute mein Ziel und den Plan, den ich hierfür aufstellen werde, absolut konsequent verfolgen!


Das Ziel ist:

Ich werde am 14. Juli um 4 Uhr in Grindelwald perfekt vorbereitet an der Startlinie für den Eiger  E101 stehen. Bestens vorbereitet bedeutet, daß ich meinen Trainingsplan voll durchgezogen habe, daß ich leicht bin (73kg oder leichter) und daß ich alle wichtigen Dinge neben dem Laufen gemacht habe (z.b. Schnellkrafttraining)
Ich werde mit Spaß eine Top Zeit laufen (14h!!!).


Der Plan ist:

Körpergewicht:

Abnehmen und Gewicht halten.
Ich werde mit 73kg oder leichter an der Startlinie stehen.
Dazu werde ich bis ich auf 73 kg bin keinen Alkohol trinken, kein Süsskram oder sonstige Essenssünden und intermittierendes Fasten machen. Also jeden Tag zeitbeschränktes Essen (mind. 16 Stunden Essenspause), d.h. ich werde jeden Morgen das Frühstück weglassen. Das Ganze bis ich auf 73kg bin, mindestens aber vier Wochen. Danach die Restriktionen lockern um das Gewicht zu halten.


Training:

Ich nehme mir einen Trainer und lasse mir einen individuellen Trainingsplan schreiben. Ich will sicherstellen, daß der große Aufwand, den ich zu treiben bereit bin, auch optimal und zielführend investiert wird. Meine Wahl ist auf Michael Arend gefallen, den ich für einen Top Experten halte. Bisher war mir das einfach zu teuer, aber wenn man auf dem heiligen Ritt ist, muß das sein. Am Wochenende mache ich die nötigen Leistungstests und ab nächste Woche wird dann nach dem neuen Plan trainiert.


Zusatztraining:

Schnellkrafttraining/Plyos: mind. 3x pro Woche
Lauf ABC und Steigerungen: mind 3x pro Woche
Maximalkraft Beine: mind. 3x pro Woche
Faszien und Dehen: mind 1x pro Woche ausgiebig
Stabis: mind 3x pro Woche


So. Das ist das Ziel und das ist der Plan.

Und jetzt wird durchgezogen. Fühlt sich irgendwie gut an. Ich bin gespannt, wie alles läuft und sich anfühlen wird. Ich werde berichten...


In diesem Sinne: See you on the Trails...











Kommentare

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