Ich packe meine Sachen - Teil 5a: ERIKS RUCKSACK: DAS KOMMT REIN

von Erik


Genug rumgetüftelt, jetzt wird gepackt.

Pflichtmaterial:
  • Rucksack: Ultimate Direction AK Mountain Vest 3.0. Für mich "der perfekte Laufrucksack"! Es wackelt nichts, wippt nicht auf und nieder, sitzt wie angegossen, super durchdachte Konstruktion und Aufteilung. Viele Taschen, gut verteilt, gute Grössen der Taschen. PERFEKT! 



  • Wasserflasche: Ich nehme die Salomon Soft Flask. Die Öffnung ist zwar kleiner und schlechter zu befüllen als bei den Ultimate Direction Flasks, dafür drückt der obere Plastikabschluß nicht wie bei den UD Flaschen. Eine Ultimate Direction Flask nehme ich als Trinkbecher mit und als 2. Flasche für die Teile der Strecke, wo der Abstand zwischen den Verpflegungsstationen größer ist und 0,5 Liter einer Flasche nicht reichen. So bin ich flexibel.    

  • Mobiltelefon: I Phone 8. Das ist ein Prototyp, den ich teste. Wiegt nur 8 Gramm und Akku hält eine Woche. Leider kein Bild, da geheim.  ;-)
  • Rettungsdecke, elastische Binde und Pfeife  
  • Regenjacke: Montane Minimus 777:  Die Montane von Sabine ist für Anfänger.  Meine wiegt 140 Gramm und kann Kaffee kochen. Wasserdicht, atmungsatktiv, nur das Geraschel nervt manchmal ein wenig. Tip: es raschelt vor allem die Kapuze. Wenn man die nach innen rollt ist es deutlich besser.

  • Lange Überhose, lange Laufhose oder Beinlinge (ganzes Bein überdeckend): Je nach Wetter. Nur wenn es richtig kalt wird nehme ich eine dünne Laufhose mit (Skins, weil leicht). Ansonsten eine dünne Regenhose, die ist leichter und das zählt. Ausser bei Frost ziehe ich eh nichts Langes an.
  • Langarmschicht, mind. 150g. Was ich da wähle, hängt noch vom Wetter ab. Bei gutem und relativ mildem Wetter ein dünnes langes Laufshirt, ansonsten ein Oberteil mit dünnen Armen und Windshield am Körper.  

  • Stirnband oder Mütze: Kappe bei Sonne, sonst Buff weil flexibler oder Stirnband wenn ich vorhabe nichts aufzuziehen weil am leichtestens.
  • Sonnenbrille: Oakley. Weil: hat mir meine Frau mal geschenkt. Und ist super. Oder irgendein Billigteil, möglichst klein und leicht, wenn ich vorhabe sie eh nicht aufzuziehen. Z.B. Faltbrille (siehe Video Michael Arend, Link bei Sabine im Trailticker Post ganz unten)

  • Handschuhe: dünne Gore-Laufhandschuhe. Wenn es kalt werden würde, würde ich meine MTB Herbsthandschuhe nehmen. Die sind deutlich wärmer. Bei mir nicht unwichtig. Die Hände sind immer als erstes kalt. Und wenn man aufgrund kalter Hände die Sachen nicht mehr aus dem Rucksack bekommt, ist das eher ungünstig.   

  • Persönliche, individuelle Verpflegung:  Zwei Gels.
  • Stirnlampe: Petzl Tikka XP, gutes Teil, mehrere Leuchtstärken, hell, leicht, komfortabel.
  • Ersatzstirnlampe: Petzl E+Lite. Sicher keine Stirnlampe, mit der man nachts über den Trail laufen würde, eine echte Notlampe. Aber genial klein und leicht (nur 27g). Die beiden Knopfzellen (CR 2032) genügen für 70 Stunden Sparbetrieb oder über 50 Stunden Betrieb bei maximaler Reichweite.
Alle Kleidungsstücke, die trocken bleiben sollen, kommen in eine Mülltüte. Leicht, dünn, billig.



Das nehme ich zusätzlich mit:
  • Stöcke: Black Diamond Distance Carbon Z(290g), sehr leicht, stabil genug, einfach im Handling, angenehme Griffe. Ich stülpe über die Spitzen einen Plastikbeutel (Tiefkühltüte) wenn ich die Stöcke hinten in die äusserste Tasche stecke. Der Stoff ist sehr weich und ohne Tüte bleiben die Spitzen hängen. Mit Tüte rutscht das super. Für lange Downhills werde ich nach hinten packen, ansonsten vorne in die Schlaufen neben den Flaschen. Vorteil hierbei: man muß den Rucksack nicht abnehmen, dafür stören die Stöcke ein wenig, da sie relativ weit aussen befestigt sind.

  • Sonnencreme: Nicht. Einmal vorher reicht.
  • Vaseline: Ein wenig abgefüllt für Notfälle. Vorher: Body Glide. Sportcreme als Vaselineersatz. Schmiert nicht so und ist atmungsaktiver als Vaseline. Habe ich noch nicht wirklich testen können. Entscheide ich vor Ort, welches von beiden.

  • Kinesiotapes: Ein paar Streifen für Notfälle, wiegt fast nichts. Wie Sabine bin auch ich sehr überzeugt davon, obwohl ich sie eher selten nutze. Bei Achillessehnenbeschwerden fand ich sie schon hilfreich, ebenso bei muskulären Problemen. Ausserdem habe ich sie schon als Blasenschutz genutzt . Bei den Salomon Speedcross habe ich auf langen Strecken Blasen im Fußgewölbe bekommen (die Salomons sind an dieser Stelle rel. stark unterstützt). Deshalb mit Kinesiotape umwickelt, hielt besser als jedes Pfalster und hat geholfen. Hier ist von großem Vorteil, neben der guten Klebekraft, dass das Tape den gleichen Dehnungskoeffizienten hat wie die Haut. Unterstützt ohne zu spannen. Kann mit oder ohne Vorspannung aufgeklebt werden, je nach Anwendungszweck.



Und das ziehe ich an:
  • Hose: X-Bionic Effector … wie schon beschrieben einfach genial. Kein Wundscheuern, super angenehm zu tragen.

  • Shirt: X-Bionic Twyce ... Genial.  Super angenehmer Stoff, kein Wundscheuern und außerdem sehr angenehm zu tragen hinsichtlich Feuchtigkeit. Das ist mir in den letzten Wochen besonders aufgefallen, als ich gelegentlich im Training meine alten Shirts anhatte. Wenn die naß sind kleben sie am Körper. Das X-Bionic wird zwar auch naß, klepbt aber nicht so. Ich hatte bisher das Gefühl, dass bei allen Temperaturen und Wetterlagen sich das Shirt angenehmer anfühlt, als andere Shirts. Darüber hinaus bewirbt X-Bionic die Sachen ja auch mit der optimierten Kühlwirkung: nutzt den Schweiß früher und ausgewogener um zu richtigen Zeit und an der richtigen Stelle zu kühlen. Das habe ich bisher nicht versucht zu messen, kann also hierzu nichts sagen. Alleine die oben genannten Punkte rechtfertigen aber ja schon eine Top Empfehlung.

  • Socken: CEP. Kompression, Waden fühlen sich einfach weniger müde an, vor allem sitzen sie aber immer völlig faltenfrei und helfen dadurch Blasenbildung zu vermeiden.

  • Schuhe: Dynafit feline SL. Für mich und für diesen Einsatzzweck: perfekt. Oben wie ein Handschuh, Kappe bietet trotzdem Schutz, Sohle griffig und rollt gut obwohl recht robust, Zwischensohle bietet Durchschlagschutz, Schnellschnürung sehr praktisch, bei anschwellenden Füßen in zwei Sekunden verstellt. Und im Praxistest sehr lange Läufe ohne Beschwerden absolviert. Super.

  • Startnummernband: Habe ich keins. Braucht man das? Klingt praktisch. Allerdings hängt das bei vielen Menschen sehr tief, das würde mich, glaube ich, stören. Ich glaube, das muss ich mal probieren. Diesmal werde ich Sicherheitsnadeln nehmen.
  • Laufuhr und Pulsmesser: Polar V800. Mit Brustgurt, ich werde nach Puls laufen.


Jetzt werde auch ich noch ein (vor)letztes Tapering-Läufchen machen - See you on the trails!

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